Psychosomatik

Psychosomatik

Die psychosomatische Medizin versucht seit langer Zeit, die Trennung zwischen körperlicher (somatischer) und seelischer (psychischer) Medizin zu überwinden. Sie geht davon aus, dass jeder Mensch in seiner Gesamtheit reagiert, sozusagen mit Leib und Seele und dabei stark von seinem sozialen Umfeld, wie Familie, Freunde und Berufsleben geprägt wird. Heute arbeitet man meistens mit diesem systemischen Ansatz, der sehr hilfreich zum Verständnis des Krankheitsgeschehens ist. Doch wie genau die Zusammenhänge funktionieren ist bis heute unklar, es gibt wohl keine eindeutig psychisch oder somatisch bedingten Erkrankungen.

Im normalen Alltagsleben versteht man unter Psychosomatik sogenannte funktionelle Störungen, wie zum Beispiel unklare Unterbauchschmerzen oder ein Reizdarmsyndrom. Die Patientin hat deutliche Beschwerden, aber es werden in der Regel keine organischen Veränderungen gefunden.

In unserem Alltag macht das bis zu 70 % der Fälle aus. Wichtig ist zunächst eine ausführliche Befragung (Anamnese) zu den Beschwerden, sowie der Vorgeschichte und der jetzigen Lebenssituation. Mit einer gründlichen Untersuchung sollen gefährliche Erkrankungen ausgeschlossen werden. Anschließend wird in Gesprächen gemeinsam nach Wegen gesucht, um die Probleme zu lösen. Häufig bedeutet schon die sorgfältige Abklärung, um die Angst zu nehmen, dass die Beschwerden verschwinden. In den Gesprächen entdecken die Patientinnen dann oft selbst was sie brauchen, um wieder gesund zu werden. Auch die Naturheilmedizin oder die Chinesische Medizin sind sehr hilfreich.

Sprechzeiten.

Montag bis Freitag
9 Uhr - 12 Uhr

Montag, Dienstag und Donnerstag
15 Uhr - 17.30 Uhr
und nach Vereinbarung


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